12 von 12 – Juni 2017

12 von 12 – Juni 2017

Jaja, ich weiß, der 12. Juni ist schon seit Ewigkeiten vorbei. Aber am 12. Juni war ich im Urlaub. Auf Zypern (“griechischer” Teil). Wir hatten zwar gutes Internet in der Unterkunft, ich aber keinen Rechner dabei. Und mit dem Smartphone blogge ich ich nicht. Dass ist mir dann doch zu albern und mühsam. Und wenn man wieder aus dem Urlaub zurück ist, dann ist ja immer erstmal mächtig Büro und aufräumen und wegpacken und so Gedöns angesagt – da kann das “12 von 12” des Monats schon mal etwas dauern. Aber besser spät als nie (hoffentlich!).  WEITERLESEN »

Happy birthday Kate!

Happy birthday Kate!

Irgendwie komm ich aktuell überhaupt nicht mehr zu Internet. Ich habe diese Woche sogar den Wochenstart verpennt.

Aber dass diese von mir heiß und innig verehrte und geliebte* britische Chanteuse heute Ihren 58 Geburtstag feiert, daran habe ich seltsamerweise gedacht. Und deshalb heute einer meiner Lieblingssongs** von Kate Bush von Ihrem ersten Album:

 

* Kate Bush ist wohl einer der wenigen prominenten Damen, bei denen ich zugeben muss, dass ich einmal sogar richtig veliebt in sie war. Aber ich war noch sehr jung und da ging verlieben immer leicht. Und bis heute schwingt bei Ihrer Musik in mir immer ein zartes “Hach” mit… <3

** Es gibt zu viele Lieder von Frau Bush, die mir viel bedeuten und unter die Kategorie “Lieblingssong” fallen. Aber “Feel it” war zumindest das erste Lied von Frau Bush das unter diese Kategorie passte – bitte auch auf den Text achten und dann nicht mehr wundern, warum dieses Lied einen 15-jährigen Teenager so beeindruckt hat…. ;o)

Gleichzeitig bewegt und genervt.

Gleichzeitig bewegt und genervt.

Da ich seit kurzem für eine in München ansässige Firma arbeite und ich mich gestern gerade auf der Westumgehung in einem kleinen Stau aufgehalten habe, als die Ereignisse im OEZ ihren furchtbaren Lauf nahmen, hat mich die Schießerei in der Landeshauptstadt ziemlich bewegt und aufgeregt.

Als mir dann auf dem Weg nach Nürnberg auch noch Mannschaftstransporter der Polizei mit wild blinkenden Lichtern, lautem “Lälülala” in einem Affentempo entgegen kamen und in Richtung München rasten – da wurde mir so richtig mulmig. Aber sowas von mulmig.

Was ich dann aber im Autoradio (im Auto fällt Twitter als Informationsquelle aus, das ist mir dann doch zu heikel…) und vor allem zuhause im TV an journalistischer Hysterie und Panikmache erleben musste, das hat mich dann schon wieder richtig wütend gemacht.

Ich war innerhalb von Minuten genervt. Von wüstem Spekulieren, hilflosem Rätselraten und dem hektischen Verbreiten von Nichtinformation. Glück für den Bayerischen Rundfunk, dass Mitarbeiter Richard Gutjahr zufällig gerade auf dem Mittleren Ring in der Nähe im Berufsverkehr fest steckte und und gleich Richtung OEZ abgebogen ist. So kam wenigstens ein Hauch Information vor Ort über den Äther. Wobei mir Richard Gutjahr schon direkt leid tut, da er ja auch in Nizza schon vor Ort war…. Gleich zweimal hintereinander, das stresst bestimmt und geht auf’s Gemüt.

Das hilflos wirkende, mehrmalige Abspielen eines unverständlichen Handy-Videos in den Tagesthemen war dagegen mehr als nur peinlich. Angesichts dieses Momentes öffentlich-rechtlicher Hilflosigkeit stellte sich mir mal wieder die Frage, ob wir uns den unabhängigen Staatsfunk wirklich noch leisten müssen und ob sich der noch lohnt. Dass sich weder Moderator noch der “Terror-Experte” veranlasst fühlten, irgendwann kurz zu erwähnen, aus welcher Quelle man dieses Video eigentlich hat – Geschenkt! Da erwartet man heutzutage von seriösen Qualitätsjournalisten nicht mehr oder ich habe vielleicht in meiner medialen Erschütterung den üblichen Hinweis “Quelle Internet” auch nur übersehen? Egal!

Und über die Berichterstattung  und Live-Tickern der Online-Portale unserer so wichtigen Print-Qualitätsjournaille sage ich jetzt mal lieber gar nix. Ach ich hör’ am besten auf mich aufzuregen. Führt ja doch zu nix!

Habe ich gestern übrigens dann auch gemacht. Glotze aus! Twitter aus! Im Geiste dann noch einen Gruß an die Münchner Kollegen geschickt, mit der Hoffnung, dass es allen gut geht und sie nicht zu viel Umgemach ausstehen mussten! Wovon ich jetzt ganz optimistisch einmal ausgehe!

Vielleicht rege ich mich über die Berichterstattung gestern Abend auch nur deshalb so auf, weil ich mich betroffener gefühlt habe, als bei Paris oder jetzt Nizza. Aber irgendwie hatte ich gestern Abend phasenweise ein bisschen das Gefühl, dass in vielen Redaktionen so ein leichtes Gefühl von “Hurra, endlich auch Terror bei uns!” vorherrschte. Kann ich mich aber auch täuschen. Wenn man GENERVT ist, versteht man ja manchmal auch so einiges miss…

 

Wochenstart mit Jazz

Die Flöte kommt als Instrument im Jazz nicht allzu häufig vor. Nicht einnmal die obercoole Version der Flöten – die Querflöte. Aber dann kommt jemand wie die Flötistin Stephanie Wagner und beweist einem, dass das völlig grundlos so ist. Und dass die Querflöte durchaus sehr jazzig ist.

Und weil “Stephanie Wagners Quinsch” gerade ein neues Aufnahmeergebnis namens “Shapes & Colours” veröffentlicht hat, darf sie uns diese Woche in die Woche starten!


Wochenstart mit Jazz

Wochenstart mit Jazz

Star Wars! Swing! Ein hübsches Mädel, das steppt, als ginge es um ihr Leben!

Sehr viel mehr braucht es jetzt nicht mehr, um mich zu begeistern….

 

 

Seit einiger Zeit präsentiert der amerikanische Pianist Scott Bradlee Hits von gestern in neuem Gewand. Mit seiner “Postmodern Jukebox” ist er wohl anscheinend eine YouTube-Sensation. Inzwischen ist aus dem viralen Projekt eine reale Band entstanden, die ab Mitte April auch in einigen deutschen Städten öffentlich musizieren und uns bekannte Melodien als Oldtime-Jazz, Ragtime und Swing live auf die Bühne bringen wird.

 

Wochenstart mit Jazz

Wochenstart mit Jazz

Mein liebster Radiosender ist dieser hier: Jazzradio.com. Und für solche Projekte bin ich diesem Internet sehr dankbar. Jazzradio.com läuft bei mir im Büro, unterwegs auf dem Smartphone, im Wohnzimmer und das täglich.

Screenshot Jazzradio
Und so gut wie jeden Tag stößt mich dieser Jazzsender auf neue und mir bisher unbekannte Perlen, wie letzthin die Jazzsängerin Cecile McLorin Salvant. Und deswegen gebe ich für Jazzradio.com sogar monatlich ein bisschen Geld aus und leiste mir den Luxus eines Premium-Accounts. Kann ich jedem Jazz-Liebhaber nur wärmstens ans Herz legen. Allein die “Holiday-Chanel” in der Weihnachtszeit sind das Geld wert. Es ist einfach nicht zu glauben, wer schon alles “Let it Snow” , “Rudolph the Red Nose Reindeer” oder “Jingle Bells” verjazzt hat! ;o)

Aber zurück zum Anlass.
Ladies and Gentlemen! Mrs.Cecile McLorin Salvant!

 

Hinweis: Ich wurde von Jazzradio.com für die lobende Erwähnung weder bezahlt noch sonst in irgendeiner Art und Weise be- oder entlohnt. Ich empfehle Jazzradio.com alleine deshalb, weil mich der Sender seit knapp 7 Jahren begleitet und ich sehr zufrieden mit ihm bin!