Karfreitag mal anders…

Karfreitag mal anders…

Ich entstamme väterlicherseits einer durchaus als religiös zu bezeichnenden protestantischen Familie. Für meine Person muss ich allerdings gestehen, dass es mit meiner Religiosität nicht allzu weit her ist. Ich bin eher der klassische „Ich möchte irgendwie schon gerne an etwas glauben können und ich gehe außerdem gerne Weihnachten in die Kirche“ Christ – soweit man eine derartige Einstellung überhaupt als „Christ sein“ bezeichnen kann. Dass ich in meiner Jugend, teils von sehr linken Ansichten geprägt, nicht komplett in den Atheismus abgeglitten bin, habe ich höchstwahrscheinlich auch diesen gefestigten protestantischen Wurzeln zu verdanken. Somit könnte man mich grundsätzlich wohl als einen agnostischen Theisten bezeichnen.

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ALOHA NALU

ALOHA NALU

Wisst Ihr was echt doof ist?

In einem sich ständig erwärmenden Büro sitzen1

Sich vor der Buchhaltung prokrastinierend durch den Feed-Reader klicken.

Und dann auf einmal bei esib sowas serviert kriegen!

 

ALOHA NALU from O’Neill on Vimeo.
In this film, Steven worked with Team O’Neill surfer and professional athlete Malia Manuel to capture a unique perspective on a single day’s surf session in Western Australia. Utilising drones for the majority of the videography, Steven plays with perspective, taking the viewer into, above, and beyond the waves.

Ich schaue mir das jetzt bestimmt schon das dritte Mal an und weine immer noch still heiße Tränen der Sehnsucht in die Tastatur…. *Seufz* *Schnief*

Ansonsten wünsche ich ein schönes S0mmerwochenende. Habt Spaß!

 

Übrigens. Ich empfehle den Vollbildmodus!

 

 
  1. Was ich jetzt noch nicht ganz so schlimm finde, ich mag Hitze eigentlich []
 

Hunger bekämpfen

Hunger bekämpfen

Holger Klein hat mich in einem der letzten Realitätsabgleiche seiner WRINT-Podcastserie auf ein sehr, sehr schönes Projekt aufmerksam gemacht:

scharethemealShareTheMeal
Eine großartige Möglichkeit für Smartphonebesitzer, schnell und einfach etwas gegen den Hunger in der Welt zu tun.

Worum geht es?
ShareTheMeal ist eine Smartphone-App des „United Nations World Food Programme“. Das WFP will damit Menschen die Möglichkeit geben, ihr Essen mit Kindern in Not zu „teilen“. Ausgangsidee: Mit einer Spende von 40 Cent kann ein hungerndes Kind einen ganzen Tag lang ernähren werden. Und es gibt auf der Welt 20-mal mehr Smartphone-Nutzer als hungernde Kinder. Und das soll jetzt genutzt werden.

Wie geht das?
Man lädt sich die App „ShareTheMeal“ auf sein Smartphone. Und jedes Mal, wenn man sie startet und den Button „Mahlzeit teilen“ anditscht, spendet man für hungernde Kinder. Damit Apple nicht über InApp-Käufe mit verdient, wird man für den Zahlvorgang auf den Browser umgeleitet, wo man (einmalig!) seine Zahlungsdaten eingibt (Kreditkarte nötig und leider PayPal). Man kann dann Mahlzeiten für 1 Tag (0,40 €), 1 Woche (2,80 €) und mehr bis hin zu einem Jahr (146 €) spenden.

Was passiert mit den Spenden?
Aktuell ist das erste Ziel der Aktion  50.000 bedürftige Vorschulkinder in Lesotho das ganze Jahr lang mit Schulmahlzeiten zu ernähren.

Zitat von der Website: „Lesotho zählt weltweit zu den Ländern mit der geringsten Ernährungssicherheit: Mehr als 40% aller Kinder leiden unter Hunger. Als erstes konzentrieren wir uns auf Schulmahlzeiten. Kurzfristig bekämpfen sie Hunger, langfristig fördern sie Bildung und helfen dabei, den Kreislauf aus Hunger, Armut und mangelnder Bildung zu durchbrechen. ShareTheMeal ist eine gemeinnützige Initiative des WFP.“

Ich nutze meinen Spieltrieb!
Ich versuche mit dieser App meinen Smartphone-Spieltrieb1 und soziales Engagement zu verbinden. Ich mache das persönlich jetzt mit dieser App in Zukunft folgendermaßen: Jedes Mal wenn ich auswärts eine Kleinigkeit (Imbiss, Junk Food und so) esse, spende ich eine Tagesmahlzeit und jedes Mal, wenn ich schön im Restaurant am Mampfen bin, dann spende ich eine Wochenversorgung2. Bin gespannt, was da im Monat so zusammen kommt.

ShareTheMeal gibt es als App für IOS, Android und als Amazon-App.

Und jetzt ihr alle! Runterladen! Hunger bekämpfen!

 

Zur Website mit FAQ:scharethemeal

 

Update 30.06.15: Erklärbärvideo von ShareTheMeal

(Youtubedirektlink)

 
  1. Nachdem Foursquare das Einchecken ja in diese komische Swarm-App ausgelagert hat – böser Fehler! – und ich mich deswegen kaum mehr einchecke, brauche ich sowieso eine neue Spieltriebefriedigung für’s iPhone. Und ob mich die Wiederkehr des „Majors“ wieder zurück in die App bringt, ist noch lange nicht raus! []
  2. Auch für diese Idee meinen Dank an Herrn Klein. []
 

Oh Sonne! Meine Wonne!

Oh Sonne! Meine Wonne!

Da soll noch mal einer sagen, der Kosmos wäre nicht voller Schönheit:

 

 

Eine Zeitrafferaufnahme unserer Sonne zwischen dem 14. und 30. Oktober 2014, aufgenommen vom Solar Dynamics Observatory.

Aus 17.000 Fotos!

Der helle Fleck am rechten Rand, der am Anfang heftige Eruptionen zeigt und dann von rechts nach links wandert, ist der größte beobachtete Sonnenfleck seit 1990 und hat sogar einen Namen: AR 12192. Er hat einen Durchmesser von ca. 128.000 km, also ungefähr 10x Erde….

Das Video am besten im Vollbildmodus betrachten. Bei mir stellt sich nach ca. 2-3 Minuten eine ziemlich meditative (fast schon religös zu nennende) Wirkung ein.

(Über wirres bei kottke.org gefunden)