Kurznotiz: Wenn Lügen doch nur kurze Beine hätten…

facepalm_gr

Wer hier ab und an mal reinschaut, hat sicher schon bemerkt, dass ich keine sonderlich gute Meinung von der deutschen Qualitätsjournaille und vor allem auch nicht von Ihren Chefs in den Verlagshäusern habe.

Und ich gebe ja auch auf allen mir zur Verfügung stehenden Kanälen kund, dass ich:

dieses “Leistungsschutzrecht” für unsäglichen Schwachfug halte, der von alten Männern mit berechtigter Angst vor Veränderung und der Zukunft, ihren ausgefuchsten Lobbyisten und Politikern ohne große Ahnung vom Internet1 ausgekocht wurde.

Und dass ein Großteil der deutschen Zeitungsverlage bei diesem Thema lügt wie gedruckt und diese Lügen dann auch abdruckt, darüber will ich mich jetzt gar nicht groß auslassen.

 

Das kann Stefan Niggemeier nämlich viel besser!

 

Lesebefehl!

 

 
  1. Und das ist jetzt die nette Variante! []
 

Jetzt haben Sie’s dann doch noch geschafft!

Jetzt haben Sie’s dann doch noch geschafft!

Krautreporter_geschafft

 

smiley

 

Das finde ich jetzt gut! Macht Hoffnung, dass sich mit “ernsthaftem” Journalismus im Netz vielleicht doch ein Lebensunterhalt verdienen lässt, ohne dass man sich der Werbeindustrie mit Haut und Haaren ausliefert…1

Jetzt sollten sich die Damen und Herren allerdings schleunigst der Vorschusslorbeeren würdig erweisen und das in sie gesetzte Vertrauen keinesfalls enttäuschen.

 

 
  1. Nicht, dass etwa ein falscher Eindruck entsteht: Ich hatte es hier auch schon geschrieben, ich bin keineswegs ein Gegner von Werbung im Netz. Im Gegenteil, verdiene ich doch auch mein täglich Butterbrot selber mit Werbung – und das durchaus mit Spaß und Leidenschaft! Aber die Flut an Bannern, Layern  und als Redaktion getarnter Werbung, die sich seit Jahren über den geneigten Leser beim Aufruf vieler Online-Medien ergießt, halt ich eher für kontraproduktiv! Schon seit vielen Jahren befinden sich Werbungtreibende und Umworbene (und das nicht nur online) in einem teuflischen Kreislauf: Die Werbung schreit den Verbraucher geradezu an, der Verbraucher hält sich überfordert die Ohren zu und das einzige, was der Werbeindustrie dazu einfällt – Noch lauter schreien! Aus dieser Situation muss es intelligente Auswege geben! []