Auf meinen Ohren…

Podcast Symbolbild

Neben dem “Herumlesen im Internet” fröne ich auch dem “Herumhören im Internet”. 

Blogs zum Hören nennt man heutzutage Podcasts.

Podcasts kann man abonnieren, zum Beispiel auch über iTunes und sich dann über seine diversen Geräte einmal oder mehrmals anhören.

Ich bevorzuge allerdings einen sogenannten Podcatcher, so von wegen Unabhängigkeit und so.

Vor allem weil seit einiger Zeit der Musikstreaming-Dienst Spotify versucht, sich als “Podcast-Monopolist” aufzubauen. Und da ich in den wilden und freien Gründerjahren des World Wide Web internetsozialisiert wurde, hasse ich die Versuche komerzieller Unternehmen den User in ein geschlossenes Universum zu zwingen. Lasst also die Proten davon und nutzt lieber einen “freien” Podcatcher! Das sind Podcast-Abspiel-Apps, die euch eben nicht in ein geschlossenes Universum zwingen. Zumindest solange die Podcaster noch mitmachen. Handhabung und Bedienung ist gar nicht so schwer! Ich hab’s immerhin auch gelernt und ich bin ein alter Sack! Dann bekommt ihr das auch hin! #krückstockgefuchtel

Ich nutze und empfehle übrigens: Overcast.

Man kann Overcast für lau mit Werbung (recht unaufdringlich) oder für 10 Euronen jährlich ohne Werbung einsetzen. Sehr einfach zu erlernen und super bequeme Handhabung. ABER – GROSSES MANKO: Nur für IOS also für iPhones. Und nachdem ich mir vorgenommen habe, mich mal mit einem Fairphone ins Android-Universum zu wagen, wenn mein iPhone 6s die Grätsche macht, (aus Gründen. Erkläre ich euch, wenn’s soweit ist) muss ich mir dann tränenreich was Neues suchen. :-(

Ich höre Podcasts vor allem unterwegs im Auto oder beim Sport (vor allem beim Laufen während meiner “Long Runs”).

Und da ich der Meinung bin, dass einige meiner abonnierten Podcasts es verdienen, eine gigantisch große Zuhörerschaft anzusammeln, empfehle ich sie hier an dieser Stelle:


WRINT

Der Journalist und Moderator Holger Klein redet gerne mit Menschen. Und er redet gerne über Gott und die Welt. Deswegen produziert er eine Sammlung von Podcasts zu den unterschiedlichsten Themen. Und weil in jeder Sendung nur geredet wird, hat er das Projekt nach einem Satz aus Gottfried Benns Gedicht „Kommt“ betitelt: „Wer redet ist nicht tot“ – die Anfangsbuchstaben bilden das Akronym WRINT.

Herr Klein beantwortet Hörerfragen, er ruft interessante Leute an, redet über Wissenschaft und die Fotografie, verkostet Wein, gleicht seine Realität ab und noch einiges mehr. Ich habe so gut wie die gesamte Sammlung abonniert und amüsiere mich bei den meisten Folgen königlich. Ihr könnt seine Sendereihen einzeln oder im Paket abonnieren.

Die Wochendämmerung

Schon wieder Holger Klein. Zusammen mit seiner Lebensgefährtin und seit 2020 auch Ehefrau Katrin Rönicke macht er auch den Podcast Die Wochendämmerung. Und bevor ich mir einen abbreche, zitiere ich die bieden Podcaster*innen selber:

Holger Klein und Katrin Rönicke – zwei meinungsstarke Stimmen in einem Podcast. Jede Woche fassen sie in einer kurzweiligen Audio-Sendung alle nötigen Ereignisse zusammen, von denen man gehört haben sollte, um auf der Party am Wochenende mitreden zu können.

Haareraufen, Schlagabtausch, Geläster und hin und wieder sogar tief schürfende Analysen, sowie philosophische Ausflüge inklusive.

Die Wochendämmerung ist Teil des Podcast-Labels hauseins, das Katrin Rönicke zusammen mit ihrer Kollegin Susanne Klingner gegründet hat.


Die restelich Liste hat sich in den letzten Jahren stark geändert und wird deswegen ebenfalls gerade aktulisiert… Ich hoffe auf Verständnis.