Die Gemahlin und meine Wenigkeit haben die letzten 15 Jahre die offizielle christliche Fastenzeit zwischen Fasching und Ostern genutzt, um die eigene Willenskraft mit etwas Verzicht zu prüfen. Begonnen haben wir mit dem Verzicht auf Süßes, also Zucker, Süßigkeiten, Plätzchen, Kuchen, etc.. Das hat dazu geführt, dass ich Kaffee und Tee seitdem ungesüßt trinke und nicht mehr mit drei bis vier Teelöffeln pro Becher. Und weil das eine so interessante Erfahrung mit einer konkreten und beständigen Verbesserung war, haben wir das weitergeführt…
… zuerst noch zusätzlich mit Alkohol (Folge: Ich trinke jetzt erheblich weniger Alkohol als früher), in den Jahren darauf dann noch mit Fleischverzicht (Folge: Ich ernähre mich inzwischen vegetarisch ;-) ). Die letzten zwei/drei Fastenzeiten nahm die Motivation allerdings immer weiter ab, weil uns langsam die Herausforderungen ausgingen bzw. der Verzicht nicht mehr so schwer fiel.
Nur der Alkoholverzicht gestaltete sich in der Fastenzeit immer ein klein bisschen schwierig, da wir in dem Zeitraum öfters auf Feiern und ähnliche „alkoholhaltige“ Events eingeladen werden und wir irgendwann nicht immer als „moralische Spaßbremsen“ wahrgenommen werden wollten. Deswegen haben wir dann ab und an Ausnahmen gemacht und das ist ja nun nicht der Sinn der Übung. Jetzt kann man uns bzw. mir natürlich eine gewisse Inkonsequenz oder auch Scheinheiligkeit vorwerfen, da ja gerade das die gewünschte Prüfung des Willens wäre, aber so nach 15 Jahren ist dann auch mal gut. Vor allem wenn man das mit dem Fasten in der Fastenzeit nicht aus religiöser Motivation macht. Da ich den Genuss von alkoholhaltigen Getränken aus sportlichen Gründen (dazu mehr im Zweitblog) sowieso im ersten Halbjahr sehr stark einschränken werde, lasse ich diese „Challenge“ diesmal weg.
Somit werde ich das in 2026 mit dem Fasten etwas ändern.

Veganuary
Als Vegetarier ist die nächste Stufe der Tierliebe natürlich der Veganismus. Und deswegen werde ich mich in diesem Januar am Veganuary beteiligen. Ich bin gespannt, wie gut mir das gelingt und ob ich damit meiner Umgebung arg auf die Nerven falle. ;-) Und was es mit mir so macht. Und was ich davon in den restlichen 11 Monaten beibehalten werde. Ich werde berichten….

Fastenzeit
So ganz werde ich das mit der Fastenzeit zwischen Aschermittwoch und Ostern dann aber doch nicht bleiben lassen. Da sind dann wieder die süßen Sachen dran. Also alles was keine Natursüße ist und mit Zucker gesüßt wurde. Süßstoffe gehören auch dazu, aber das ist sowieso keine Challenge, die mag ich grundsätzlich nicht und meide sie soweit wie es nur möglich ist.
