12 von 12 – März 2018

12 von 12 – März 2018

Im Februar hatte ich es wieder einmal total verschwitzt am 12. des Monats 12 Fotos zu machen. Und das ist ein bisschen traurig, denn der 12. Februar war Rosenmontag, ich hatte Urlaub und ich bin an diesem Montag in einer winterlichen fränkischen Schweiz erwacht.

Wir haben nämlich vom 11. auf den 12. Februar ein Geburtstagsgeschenk für einen lieben Freund eingelöst. Das bestand aus einer Wanderung rund um’s Walberla und einem anschließenden Schnaps-Degustationsmenü mit Übernachtung im Gasthaus Sponsel in Kirchehrenbach. Dieses Schnaps-Degustationsmenü (mit Brennerei-Führung) kann ich übrigens wärmstens empfehlen. Nennt sich “Wochenausklang” und findet immer vom Sonntag auf Montag statt. An diesem 12.ten hätte ich also ein paar richtig hübsche Fotos machen können, hab’ aber blöderweise so gar nicht daran gedacht. Dummer Jens! Dummer, dummer Jens!

Aus diesem Grunde jetzt erst wieder 12 Bilder und zwar vom 12. März, einem ganz normalen Bürotag…

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12 von 12 – Juni 2017

12 von 12 – Juni 2017

Jaja, ich weiß, der 12. Juni ist schon seit Ewigkeiten vorbei. Aber am 12. Juni war ich im Urlaub. Auf Zypern (“griechischer” Teil). Wir hatten zwar gutes Internet in der Unterkunft, ich aber keinen Rechner dabei. Und mit dem Smartphone blogge ich ich nicht. Dass ist mir dann doch zu albern und mühsam. Und wenn man wieder aus dem Urlaub zurück ist, dann ist ja immer erstmal mächtig Büro und aufräumen und wegpacken und so Gedöns angesagt – da kann das “12 von 12” des Monats schon mal etwas dauern. Aber besser spät als nie (hoffentlich!).  WEITERLESEN »

Happy birthday Kate!

Happy birthday Kate!

Irgendwie komm ich aktuell überhaupt nicht mehr zu Internet. Ich habe diese Woche sogar den Wochenstart verpennt.

Aber dass diese von mir heiß und innig verehrte und geliebte* britische Chanteuse heute Ihren 58 Geburtstag feiert, daran habe ich seltsamerweise gedacht. Und deshalb heute einer meiner Lieblingssongs** von Kate Bush von Ihrem ersten Album:

 

* Kate Bush ist wohl einer der wenigen prominenten Damen, bei denen ich zugeben muss, dass ich einmal sogar richtig veliebt in sie war. Aber ich war noch sehr jung und da ging verlieben immer leicht. Und bis heute schwingt bei Ihrer Musik in mir immer ein zartes “Hach” mit… <3

** Es gibt zu viele Lieder von Frau Bush, die mir viel bedeuten und unter die Kategorie “Lieblingssong” fallen. Aber “Feel it” war zumindest das erste Lied von Frau Bush das unter diese Kategorie passte – bitte auch auf den Text achten und dann nicht mehr wundern, warum dieses Lied einen 15-jährigen Teenager so beeindruckt hat…. ;o)

Gleichzeitig bewegt und genervt.

Gleichzeitig bewegt und genervt.

Da ich seit kurzem für eine in München ansässige Firma arbeite und ich mich gestern gerade auf der Westumgehung in einem kleinen Stau aufgehalten habe, als die Ereignisse im OEZ ihren furchtbaren Lauf nahmen, hat mich die Schießerei in der Landeshauptstadt ziemlich bewegt und aufgeregt.

Als mir dann auf dem Weg nach Nürnberg auch noch Mannschaftstransporter der Polizei mit wild blinkenden Lichtern, lautem “Lälülala” in einem Affentempo entgegen kamen und in Richtung München rasten – da wurde mir so richtig mulmig. Aber sowas von mulmig.

Was ich dann aber im Autoradio (im Auto fällt Twitter als Informationsquelle aus, das ist mir dann doch zu heikel…) und vor allem zuhause im TV an journalistischer Hysterie und Panikmache erleben musste, das hat mich dann schon wieder richtig wütend gemacht.

Ich war innerhalb von Minuten genervt. Von wüstem Spekulieren, hilflosem Rätselraten und dem hektischen Verbreiten von Nichtinformation. Glück für den Bayerischen Rundfunk, dass Mitarbeiter Richard Gutjahr zufällig gerade auf dem Mittleren Ring in der Nähe im Berufsverkehr fest steckte und und gleich Richtung OEZ abgebogen ist. So kam wenigstens ein Hauch Information vor Ort über den Äther. Wobei mir Richard Gutjahr schon direkt leid tut, da er ja auch in Nizza schon vor Ort war…. Gleich zweimal hintereinander, das stresst bestimmt und geht auf’s Gemüt.

Das hilflos wirkende, mehrmalige Abspielen eines unverständlichen Handy-Videos in den Tagesthemen war dagegen mehr als nur peinlich. Angesichts dieses Momentes öffentlich-rechtlicher Hilflosigkeit stellte sich mir mal wieder die Frage, ob wir uns den unabhängigen Staatsfunk wirklich noch leisten müssen und ob sich der noch lohnt. Dass sich weder Moderator noch der “Terror-Experte” veranlasst fühlten, irgendwann kurz zu erwähnen, aus welcher Quelle man dieses Video eigentlich hat – Geschenkt! Da erwartet man heutzutage von seriösen Qualitätsjournalisten nicht mehr oder ich habe vielleicht in meiner medialen Erschütterung den üblichen Hinweis “Quelle Internet” auch nur übersehen? Egal!

Und über die Berichterstattung  und Live-Tickern der Online-Portale unserer so wichtigen Print-Qualitätsjournaille sage ich jetzt mal lieber gar nix. Ach ich hör’ am besten auf mich aufzuregen. Führt ja doch zu nix!

Habe ich gestern übrigens dann auch gemacht. Glotze aus! Twitter aus! Im Geiste dann noch einen Gruß an die Münchner Kollegen geschickt, mit der Hoffnung, dass es allen gut geht und sie nicht zu viel Umgemach ausstehen mussten! Wovon ich jetzt ganz optimistisch einmal ausgehe!

Vielleicht rege ich mich über die Berichterstattung gestern Abend auch nur deshalb so auf, weil ich mich betroffener gefühlt habe, als bei Paris oder jetzt Nizza. Aber irgendwie hatte ich gestern Abend phasenweise ein bisschen das Gefühl, dass in vielen Redaktionen so ein leichtes Gefühl von “Hurra, endlich auch Terror bei uns!” vorherrschte. Kann ich mich aber auch täuschen. Wenn man GENERVT ist, versteht man ja manchmal auch so einiges miss…