Eine StUB und ein Bürgerbegehren…

pro-stub

In meiner kleinen Großstadt hat ein Projekt namens Stadt-Umland-Bahn (kurz: StUB) in den letzten Wochen viele Gemüter erhitzt. Gestern war dann Bürgerentscheid „DAFÜR oder DAGEGEN“ und obwohl man absurderweise mit NEIN stimmen musste, wenn man DAFÜR ist, haben 60%1 für die STUB gestimmt.

Ich hatte geplant, heute Abend meine 5-Cent zu diesem meiner Meinung nach sowohl inhaltlich als auch konzeptionell bescheuerten Bürgerbegehren der STUB-Gegner nieder zu schreiben.

Aber Christian Wolf hat das schon viel ausführlicher, analytischer und vor allem treffender getan, als ich das überhaupt geplant hatte. Deswegen lasse ich meine Analyse einfach sein und verweise mit einem klaren Lesebefehl auf seine klugen Ausführungen:

Die Gegner der StUB haben so ziemlich alles falsch gemacht und der StUB mit 60% Zustimmung eben die demokratische Legitimation verschafft, die sie ihr nie geben wollten. Und: Sie sind selbst Schuld daran.

Und da ich auch schwer PRO StUB war und bin und das Bürgerbegehren (und vor allem den Eiertanz der CSU) peinlich und unprofessionell gefunden habe, leiste ich mir heute ausnahmsweise etwas, was ich mir normalerweise äußert selten leiste:

Schadenfreude ;o)

 

 
  1. Bei einer Wahlbeteiligung von ca. 45% sind zwar nur 1/3 der Bürger meiner kleinen Großstadt konkret für das Projekt, aber Befürworter und Lokalpresse lassen das natürlich etwas unter den Tisch fallen ;o) []
 

2 thoughts on “Eine StUB und ein Bürgerbegehren…

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