Wie die Woche so war: KW 13

Eine ganz normale Woche ohne große Aufreger. Ich habe mir nicht einmal etwas notiert, was ich in meiner Wochenrückschau erzählen könnte. Ich habe im Büro ganz schön zu tun und privat ist auch einiges zu erledigen. Und ich hatte eigentlich angenommen, dass ich dieses Frühjahr mehr Zeit und Muße haben würde.

In den letzten 26 Jahren habe ich nämlich immer im Frühjahr in den Wochen zwischen Fasching und Ostern die Sponsoringaktion einer Fortbildungsveranstaltung für einen Verband durchgeführt. Diese brachte es mit sich, dass in den Wochen vor Fasching immer einiges an Arbeit anfiel und ich dann außerdem an vier Wochenenden von Donnerstag bis Samstag an Standorten über Deutschland verteilt unterwegs war. Vorträge durfte ich dort auch ab und an halten…

Mit dem Ende meiner Agentur ist auch dieses Projekt weggefallen und eigentlich hätte ich in den letzten Wochen somit mehr Zeit haben sollen. Aber ich bin immer noch damit beschäftigt, diverse Probleme und “Sünden” der Vergangenheit weg zu räumen und das wird auch noch etwas andauern. War also nix mit mehr freier Zeit…

Buddenbrook Haus LübeckAllerdings muss ich zugeben, dass mir die oben genannte “Frühjahrsrundreise” für diesen Verband doch ziemlich gefehlt hat. Und das nette Team aus der Geschäftsstelle der EUHA ebenfalls.

Außerdem konnte ich durch dieses Projekt jedes Jahr einmal das schöne Lübeck besuchen. Ich habe es dieses Jahr schon sehr schon vermisst, durch die schöne Lübecker Altstadt streifen zu können. Das Buddenbrookhaus aufzusuchen und im Buddenbrook-Buchshop meinen Bestand an Literatur aus dem Hause Mann und an Thomas Mann-Devotionalien mit neuen Schätzchen zu ergänzen. Anschließend bei Niederegger-Marzipan in der Fußgängerzone Tee zu trinken, Marzipan-Torte zu mampfen und in der neu angeschafften Literatur zu schmökern. Hat mir alles gefehlt.

Und ja, das war schon immer natürlich vor allem ein Arbeitsaufenthalt, aber am Freitag Nachmittag habe ich mir meist ein paar Stündchen für den Besuch der Lübecker Innenstadt frei schaufeln können.

Ansichtskarte Lübeck Holsten-TorWas mir aber ganz besonders gefehlt hat: Ich habe in Lübeck auch jedes Jahr am Freitagabend einen sehr netten (!) Mitarbeiter eines ehemaligen Kunden getroffen, der die Veranstaltung ebenfalls immer besucht hat. Wir speisten dann meist im ältesten Gasthaus Lübecks lecker zu Abend und haben uns dabei immer angeregt unterhalten und gut amüsiert. Er hat mir dieses Jahr auch eine hübsche Karte aus Lübeck geschickt und mir geschrieben, dass er unser Treffen und anregenden Gespräche sehr vermisst hat! Ich war (und bin schon wieder) sehr gerührt….

Ich befinde mich außerdem im Training für meinen ersten Wettkampf dieses Jahr und deshalb wieder gut am laufen. Meine schmerzenden Plantarfaszien haben mich im Trainingsumfang allerdings ganz schön zurück geworfen, so dass ich nicht sicher bin, mein angestrebtes Ziel beim Fürther Stadtwaldlauf – die 10km diesmal unter einer Stunden zu laufen – zu ereichen. Aber auf das Event am kommenden Samstag freue ich mich trotzdem. Ich hoffe, wir haben wieder so schönes Wetter wie letztes Jahr und der Lauf macht mir auch wieder soviel Spaß….

Samstagabend haben wir dann einen Freund in’s Lebensjahrzehnt mit der bösen “Fünf” gefeiert. So langsam kommen alle Menschen, die ich kenne, dort an. ;o) Und die ersten verlassen es demnächst dann auch schon wieder…. Die Feier fand im Kosbacher Stad’l statt und wir hatten uns für diesen Abend eine Auszeit von unserer Alkohol- und Süßes-Fastenzeit genommen. Das Geburtstagskind wird ja auch nur einmal 50, da kann man das schon machen. Ich habe aber auch feststellen müssen, dass vier Wochen Abstinenz schon ausreichen, um die Verträglichkeitsgrenze von Alkohol bei mir erheblich zu senken. Erheblich! Nach zwei Gläsern Prosecco und zwei Glas sehr exquisiten grünen Veltliners fühlte ich mich bereits ausreichend angeschiggert und habe dann lieber die Bremse gezogen. Aber es gab dann ein sehr leckeres Dessertbuffet, welches das “Sündigen” noch weiter in die Länge zog. ;o)

Nette Unterhaltungen und Spaß hatten wir natürlich auch! :o)

Die Folgen dieses zügellosen Abends hatten dann natürlich aber auch Auswirkung auf meinen Sonntagslauf, der eigentlich noch ein paar Kilometer länger hätte werden sollen….

Na hoppla? Für eine Woche ohne Aufreger gab es dann ja doch ein bisschen was zu berichten….

 

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