KW 1-3/2020

Mit guten Vorsätzen ist das ja immer so eine Sache und ich bin eigentlich kein Freund von Vorsätzen am Jahreswechsel. Ich habe deshalb zum Beispiel vor 4 1/2 Jahren ganz bewusst nicht zum Jahreswechsel damit begonnen, meine Sucht nach Nikotin zu bekämpfen. Das geht erfahrungsgemäß fast immer schief. Ich habe letzthin auch gelesen, dass der 18. Januar wohl der Tag ist, an dem die meisten Neujahrsvorsätze wieder Makulatur werden – ab diesem Datum könne man dann auch wieder in sein Fitnessstudio gehen, weil ab dem 18.01. die Besucherfrequenz almählich wieder auf Normalniveau sinkt…. ;-)

Allerdings habe ich mir für 2020 wenigstens vorgenommen, hier wieder vermehrt Inhalte zu veröffentlichen. Ich weiß allerdings, dass das mit dem Tagebuchbloggen bei mir überhaupt nicht klappt. Vor allem unter der Woche habe ich nämlich abends sehr wenig Lust, noch einmal das Blog anzuschmeißen, wenn ich mich nach einem arbeitsreichen Tage über die Schwelle unserer Wohnung schleppe.

Deswegen hatte ich mir vorgenommen, am Wochenende hier immer eine kurze Wochenübersicht zu veröffentlichen: Was mir so an Erwähneswertem in der Woche passiert ist und was ich zu Ereignissen gedacht und gemeint habe. Ich könnte das natürlich auch in ein hübsches Moleskine notieren, aber wozu habe ich denn dann dieses Blog?

Die ersten drei Wochen bin ich dann erst einmal zu gar nichts gekommen, was allerdings daran lag, dass ich mit einer bakteriellen Infektion und ziemlich krank in das neue Jahr gestartet bin. Ich bin am 31.12.2019 noch schnell den Silvesterlauf in Nürnberg in einer schönen Zeit gelaufen und hatte am Nachmittag dann aber schon Kopfschmerzen. Im Laufe der Silvesternacht wurde es immer schlimmer, Mitternacht fühlte ich mich schon so grippig, dass ich nicht mal Feuerwerk gucken wollte (selber Feuerwerk mache ich seit 20 Jahren nicht mehr) und nachts und an Neujahr gings mir dann echt elend. Am 2. Januar zum Arzt und erstmal für 1,5 Wochen krank geschrieben.

In der dritten Woche habe ich mich dann langsam wieder ans Arbeitsleben gewöhnt, wobei ich immer noch nicht topfit war bzw. bin. Demzufolge gibt es auch hier nichts groß zu berichten.

Ich war einkaufen…

Wobei: Wir waren am Samstag einkaufen. Ich habe mal wieder einen Anzug gebraucht und da ich letztes Jahr außer ein paar wenige Online-Bestellungen von Laufequipment nichts groß gekauft habe, wurde ich lange nicht meht mit dem klassischen Einzelhandel konfrontiert. Und nach letztem Samstag werde ich mich wohl auch länger nicht mehr mit dem klassischen Einzelhandel beschäftigen. Ich wurde in mehreren Einzelhandelsgeschäften (unter anderem Breuninger, Ansons, Kaufhof) dermaßen vom Verkaufspersonal ignoriert, dass ich mir schon vorkam wie ein Aussätziger. Darüberhinaus wurde in allen drei Kaufhäuser das Sortiemtn so unordentlich und unaufgeräumt präsentiert, dass es ohne kompetentes Fachpersonal kaum möglich war, einen Überblick zu gewinnen. Aber dasselbige hat mich ja ignoriert….

Und jetzt kommt das Lob! Muss ja auch mal sein. Wir haben am Schluss noch den Wöhrl besucht. Alteingesessenes Bekleidungshaus aus Nürnberg mit 30 Filialen im Süddeutschen und Ostdeutschland. Eigentlich sind wir nur rein, damit das auch abgehackt ist. Wöhrl hat bei mir imagemäßig nämlich eher einen biederen Ruf. Und was soll ich sagen: Von wegen bieder. Und vor allem eine sehr nette, kompetente, geduldige und engagierte Beratung. Ich habe einen schönen blauen Anzug gekauft. Dass ich noch einen einfachen Kleidersack dazu geschenkt bekommen habe, war dann nur noch die Kirsche auf der Sahne. Hat mich aber gefreut. Vielen Dank! Gerne wieder!

Einkaufstüten

Und die Gattin hat im Outlet Store von Fox’s auch noch was erstanden. Und auch sie wurde hervoragend beraten und bedient, während ich das Weingummiglas an der Kasse leer gefressen habe. Na also, geht doch!

So macht das alles mehr Spaß als online….

Gelesen:

Aufgepasst, Ihr Umweltsäue: Kommentar in der taz zum Umweltsau-Lied im WDR, der die ganzen rechtsbraunverdreckten Aufregerargumente auseinander nimmt und belegt, warum das einzige Skandalöse am Unweltsau-Lied das Verhalten des WDR-Intendanten Tom Buhrow war.

Das Hufeisen schlägt zurück (Zeit online): Die Behauptung, Deutschland sei von links bedroht, kann man als albern abtun. Besonders im Osten aber zeigt sich, wie stark diese Erzählung inzwischen die Politik lähmt.

Gefunden:

Die Stadtbibliothek meiner Heimatstadt (“stabi” wie wir sie auch liebevoll nennen) hat einen tollen Imagefilm online gestellt. Der Reklamefuzzi in mir ist beeindruckt!

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