Wochenstart mit Jazz.

Die Uhr wurde letztes Wochenende zurück gestellt. In den Bergen hat es an diesem Wochenende das erste Mal bis in die Niederungen geschneit. Es ist nicht zu leugnen – der Winter nähert sich mit Riesenschritten.

Darüber hinaus kann ich seit Tagen vom Seminarraum unseres Büros gemütlich dabei zuschauen, wie Bedienstete der Stadt Nürnberg mit Gelärm und Hebebühnen den Hauptmarkt in vorweihnachtliche Stimmung dekorieren. Und an der Nürnberger Lorenzkirche findet bereits seit zwei Wochen ein nur mühsam als „Lebkuchenmarkt“ getarnter kleiner Weihnachtsmarkt statt – sozusagen ein erster Glühweinanheizer….

Man kann also konstatieren: Die besonderes dunkle Vorweihnachtszeit beginnt und weckt dabei in vielen von uns das Bedürfnis sich zu Hause einzukuscheln und in einer Art „Gemütlichkeitskokon“ wieder dem Sommer entgegen zu fiebern. Nur kurz unterbrochen von Weihnachtsmarktbesuchen, Familienfesten, der närrischen Jahreszeit und was Herbst und Winter noch so an Unterhaltung für uns bereit halten.

Wenn diese Phase bei mir beginnt, das tut sie eigentlich immer Anfang November, habe ich das große Bedürfnis mich tagelang auf der Couch unter einer Fließdecke zu vergraben, Woody Allen Filme zu kucken und dazu Rotwein zu trinken. Und ab und an eine Jazzplatte aus den 30er oder 40er Jahren aufzulegen – mir also eine schöne Portion Swing reinzuziehen.

Und das habe ich dieses Wochenende schon mal ansatzweise getan. Das Frauchen ist nämlich bereits seit über drei Wochen fort. Madame lässt sich in Oberammergau mal wieder rehabilitieren. Das darf sie auch – aus Gründen. Und deswegen habe ich mir am Freitag Abend einen meiner geliebten Filme von Woody Allen in den DVD-Player gelegt. Und Sonntag früh habe ich Benny Goodman in den CD-Player geschoben.

Und deswegen – ich bitte das lange Vorgedöns zu entschuldigen – wird uns Woody Allen mit Klarinette swingend in die Woche starten.

 

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