Zwischenbemerkung

Ich komme in den letzten Wochen bzw. schon Monaten überhaupt nicht mehr dazu, dieses kleine virtuelle Moleskine so regelmäßig zu befüllen, wie ich es am Jahresanfang doch so großkotzig angekündigt hatte. Es ist nicht so, dass mein Dasein momentan langweilig wäre, im Gegenteil. Aber vieles was ich momentan so erlebe, ist für die geneigten Leser entweder nicht von Interesse oder ich möchte nicht in der Öffentlichkeit darüber schreiben. Darüber hinaus habe ich ja auch noch das Zweitblog mit Inhalten zu füllen und ich habe festgestellt, dass zwei Blogs zu beschreiben einen ganz schönen Aufwand bedeutet und ich komme momentan zu keinem Blog so richtig.

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Just my 2 Cents…

Just my 2 Cents

…über diesen „Schulz-Irgendwas“.

Mal ganz ehrlich. Hat eigentlich irgend jemand ernsthaft geglaubt, dass es ausreichen würde. ein „unverbrauchtes Gesicht“ aus der Europapolitik zu holen? Und diesen Typen dann ein bisschen was von wegen „Wir machen vielleicht ein bisschen mehr Gerechtigkeit“ blubbern lassen? Und dann würde sich schlagartig niemand mehr daran erinnern, dass die Sozialdemokratische Partei den größten Sozialabbau der letzten 50 Jahre zu verantworten hat?

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Karfreitag mal anders…

4. Jesus begegnet seiner Mutter

Ich entstamme väterlicherseits einer durchaus als religiös zu bezeichnenden protestantischen Familie. Für meine Person muss ich allerdings gestehen, dass es mit meiner Religiosität nicht allzu weit her ist. Ich bin eher der klassische „Ich möchte irgendwie schon gerne an etwas glauben können und ich gehe außerdem gerne Weihnachten in die Kirche“ Christ – soweit man eine derartige Einstellung überhaupt als „Christ sein“ bezeichnen kann. Dass ich in meiner Jugend, teils von sehr linken Ansichten geprägt, nicht komplett in den Atheismus abgeglitten bin, habe ich höchstwahrscheinlich auch diesen gefestigten protestantischen Wurzeln zu verdanken. Somit könnte man mich grundsätzlich wohl als einen agnostischen Theisten bezeichnen.

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